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Der bald elfjährige Lars Kindlimann aus Gibswil absolvierte an diesem Wochenende seine ersten Wettkampfsprünge auf der prächtigen Bachtelblick-Schanze - unter den Augen von Simon Ammanns Förderer Berni Schödler und Kantonsrat Jörg Kündig, dem Präsidenten der Genossenschaft Regionales Skispringerzentrum Zürcher Oberland. „Ich habe die Sprünge auf dieser Schanze super gefunden. Mit meinen Weiten von 54, 5 und 55 Metern am Sonntag bin ich sehr zufrieden", bilanzierte der Jungskispringer des SC am Bachtel, der diesem Hobby seit fünf Jahren frönt. „Ich finde das Fliegen so cool!" Und wie könnte es anders auch nicht sein: Simon Ammann, der zweifache Doppel-Olympiasieger, ist sein grosses Vorbild.

Serie von 60-Meter-Sprüngen
Der ehemalige Skispringer und kompetente Speaker der Springwettkämpfe, Thomas Hösli, freute sich über einen gelungenen Wettkampfverlauf. Er konnte vor allem im ersten Wertungssprung am Sonntag eine schöne Serie von soliden 60-Meter-Sprüngen kommentieren, stets ein Auge auf die Windsäcke gerichtet. Der Wind - oder eben an diesem Tag die Flaute - beeinträchtigte den Ausgang des Wettbewerbs jedenfalls nicht.
Während Hösli bei einzelnen Landungen von einer so genannten „Häfeli"-Landung sprach, würdigte er andererseits einen guten Aufbau des Flugsystems mit gelungener Telemarklandung mit anerkennenden Worten. Der 16-jährige Luca Egloff nutzte die Gunst der Stunde - und damit auch den Entscheid der Jury, von einem höheren Startgate aus zu springen - und egalisierte den Schanzenrekord des gleichaltrigen Andreas Schuler (SC Einsiedeln). Die 67,5-Meter Bestmarke war im ersten Durchgang bereits von Samuel Wiget (SC Einsiedeln) angegriffen worden. Es fehlte letztlich aber ein halber Meter bei der nur von Auge ermittelten Gesamtweite.

Tolle Sprünge - mit „zu viel Anlauf"
Berni Schödler liess es sich nicht nehmen, dem Nachwuchswettkampf am Sonntag beizuwohnen. Hat er allenfalls gar den künftigen „Simon Ammann" ausmachen können? „Das ist schwierig zu beurteilen. Einige Springer verfügen sicherlich über Potenzial. Es gilt die Entwicklung im Auge zu behalten", äusserte sich Schödler.
Der Ammann-Förderer hatte beim Springen eine Position oben an der Schanze eingenommen. „So konnte ich das Startverhalten der Springer sehr gut beobachten. Auch über das technische Verständnis eines Springers kommen so Informationen zusammen." Schödler hätte sich gewünscht, dass die Topspringer bei den Junioren aus Gate 7 oder Gate 8 hätten starten müssen: „Um im internationalen Vergleich bestehen zu können, müssten die Nachwuchsskispringer lernen, mit weniger Anlaufgeschwindigkeit und guter technischer Umsetzung des Sprunges auf Weite zu kommen."

Quelle: Swiss Ski, Autor: Marcel Vollenweider

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